Überzeugende Beiträge, verdiente Gewinner: Journalistenpreis Münsterland 2014 ehrt Preisträger in sechs Kategorien

 

Informativ, kritisch, spannend – und handwerklich höchst professionell: Für ihre herausragenden Leistungen wurden am Mittwochabend, 29. Oktober 2014, zehn Text- und Bildjournalisten mit dem Journalistenpreis Münsterland 2014 ausgezeichnet. Rund 200 Gäste feierten gemeinsam mit den Preisträgern sowie den weiteren Nominierten im Foyer der Sparkasse Münsterland Ost in Münster.

Die Profilierung des Münsterlandes in den regionalen wie überregionalen Medien zu fördern und die Arbeit der Journalistinnen und Journalisten zu würdigen, die genau dazu Ihren Beitrag leisten: Das ist das Anliegen des Münsterland e.V., des Pressevereins Münster-Münsterland e.V. und der Sparkasse Münsterland Ost als Exklusivsponsor, die den Journalistenpreis Münsterland gemeinsam vergeben. Als Laudatoren sprachen Magdalena Münstermann, Unternehmerin aus Telgte und Mitglied im Münsterland e.V., Ulrike Kaiser, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen-Journalistenverbandes, André Stinka, Generalsekretär der SPD in Nordrhein-Westfalen, Günter Alsmeier, Präsident des EUREGIO-Rates, Prof. Dr. Armin Scholl, Professor für Kommunikationswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, sowie Hausherr Markus Schabel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Münsterland Ost.

„Nur wer mit Informationen versorgt ist und über die aktuellen Ereignisse Bescheid weiß, kann sich eine Meinung bilden über die Entwicklungen in der eigenen Region“, betonte Markus Schabel in seiner Begrüßung. „Somit profitieren die Münsterländer und auch das vielfältige Münsterland von der ausgezeichneten Arbeit der Journalistinnen und Journalisten.“

255 Beiträge wurden für den Journalistenpreis Münsterland 2014, der in jeder der fünf Kategorien und dem zusätzlichen Sonderpreis mit 2.000 Euro dotiert ist, eingereicht. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre vergeben. „Der Journalistenpreis Münsterland ist nach nunmehr 14 Jahren immer noch sehr begehrt“, unterstrich Klaus Ehling, Vorsitzender des Vorstandes des Münsterland e.V.

Das Auswahlverfahren hat sich dabei längst bewährt: Die Kollegen-Jury sichtet die eingereichten Arbeiten und schlägt der Jury, in der unter anderem die Chefredakteure der Region mitwirken, eine Shortlist vor – aus der dann die Preisträger bestimmt werden.  

„Neu ist, dass wir in diesem Jahr einen Sonderpreis vergeben“, sagt Wolfram Linke, Vorsitzender des Pressevereins Münster-Münsterland e.V., und erklärt: „Damit wollen wir die Beiträge würdigen, hinter denen ein besonderes journalistisches Engagement steckt – die somit eine besondere Auszeichnung verdienen.“

Professionelles journalistisches Handwerk und überzeugende Ideen rund um das zentrale Thema Münsterland bekamen in diesem Jahr bei der achten Auflage des Journalistenpreis Münsterland den Zuspruch der Jury.

 

- Der Journalistenpreis Münsterland 2014 im Bereich Politik ging an Reiner Burger. Der Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sicherte sich den Preis für seinen Beitrag „Alte Heimat Hindenburg“.

 

- Die Redakteur Martin Rosenbach wurde in der Kategorie Gesellschaft für seinen Beitrag „Zu alt für die Straße – ein Seniorenheim für Obdachlose“ geehrt. Gezeigt wurde der Film im WDR Fernsehen.

 

- In der Sparte Wirtschaft / Wissenschaft vergab die Jury die Auszeichnung an die beiden Fernsehredakteure Michael Nieberg und Marius Meyer, die mit ihrer Reportage „Ermittlungen gegen Fleischbetrieb“, gezeigt im WDR Fernsehen, punkten konnten.

 

- Die Kategorie Kultur / Tourismus hat Julia Geppert mit ihrer Serie „Segg´t äs up Platt“, erschienen in zwölf Wochenendbeilagen der Glocke, für sich entschieden.

 

- Der Preis in der Kategorie Bildjournalismus ging an Wilfried Gerharz, Fotoredakteur bei den Westfälischen Nachrichten. Sein Schnappschuss „Randgespräch“ vom Polopicknick am Hugerlandshof in Münster hat die Jury überzeugt.

 

- Um einen Sonderpreis haben sich fünf Redakteure der Westfälischen Nachrichten verdient gemacht: Klaus Baumeister, Johannes Loy, Frank Polke, Hilmar Riemenschneider und Elmar Ries haben sich mit ihrem Gruppenbeitrag „Das Münsterland und seine Institutionen“ von allen gängigen Bewertungskriterien abgegrenzt und die Jury mit ihrer herausragenden journalistischen Leistung überrascht.

 

Nach der Preisverleihung, die von Martina Kreimann moderierte wurde, trafen sich Journalisten, Politiker und Wirtschaftsvertreter zum unterhaltsamen Austausch. Kollegen, Freunde und Familien der diesjährigen Gewinner ließen den Abend mit einer gebührenden Feier ausklingen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte das Ensemble „My Dear Mr. Singing Club“.