Auftakttreffen der Projektpartner

 

Zum Projektinhalt

Psychische Erkrankungen treten in der letzten Zeit deutlich häufiger auf, ihr Anteil am Krankenstand hat ebenso zugenommen wie die Erkrankungsdauer. Dieser sichtbare Aufwärtstrend wird nach aktuellen Erhebungen auch in Zukunft in der Arbeitswelt anhalten: Die Ursachen liegen vor allem in den gestiegenen Anforderungen an den Job wie etwa durch Termindruck, oder der höheren Komplexität und Intensität der Arbeitsprozesse. Häufig führen diese zu psychisch stark belastenden Situationen. Hier setzt das Präventionszentrum an. Hand in Hand werden dort künftig Mediziner, Arbeitswissenschaftler, Psychologen und Physiotherapeuten arbeiten und nach erfolgreicher Testphase bieten sie dann interessierten Unternehmen und Verwaltungen ihre integrierten Präventionsdienstleistungen an. Vorerst wird jedoch dieses interdisziplinäre Dienstleistungsangebot gemeinsam mit zehn Modellbetrieben erprobt und optimiert, bevor es zur praktischen Umsetzung gelangt. Die Vorteile, die sich nach der Etablierung des Angebotes für Unternehmen und Verwaltungen bieten, liegen auf der Hand: Leistungsfähigkeit und Motivation der Beschäftigten bleiben auf hohem Niveau erhalten, Erkrankungen und entsprechende Fehlzeiten werden deutlich reduziert und die Attraktivität als Arbeitgeber steigt.

Das Land Nordrhein-Westfalen stärkt damit seine Vorreiterposition bei der Entwicklung und praktischen Umsetzung innovativer Formen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Mitinitiatoren des Projektes sind die Regionalagentur Münsterland und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken. Fachlich begleitet wird die Zentrumsentwicklung vom Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit (LIGA) in Düsseldorf; stellvertretend für das Trägerkonsortium steht die Firma gaus GmbH – medien bildung politikberatung.